Das Museum Bückeburg ist eines der ältesten Museen im Weserraum. Es entstand aus der Sammlung des 1890 gegründeten „Vereins für Geschichte, Altertümer und Landeskunde des Fürstentums Schaumburg-Lippe“. Die im Verein aktiven Heimatfreunde waren Beamte, Rechtsanwälte, Militärs, Lehrer und Geistliche. Sie sammelten alte Urkunden, Münzen, Zunftgeschirr aus Zinn, aber auch alten Hausrat und Werkzeuge. Auch die prächtige Schaumburger Tracht, die damals noch ganz aktuell war, fand ihr Interesse. Ab 1905 stellte der Landesherr Fürst Georg dem Verein für seine Ausstellung ein Gebäude im Zentrum Bückeburgs miet- und pachtfrei zur Verfügung. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

DIE AUSSTELLUNG

In seiner Ausstellung zeigt das Museum Objekte zur Bückeburger Stadtgeschichte und zur Geschichte und Kultur des ehemaligen Fürstentums Schaumburg-Lippe. Die Tracht erscheint im Zusammenhang mit ländlichem Handwerk und bäuerlicher Lebensweise. Zu sehen sind weiterhin Fossilien, archäologische Funde, mittelalterliche Steinskulpturen aus alten Kirchen und verzierte Hausbalken. Neben Hof- und Militäruniformen sind Messinstrumente des Grafen Wilhelm, sowie Globen und Waffen aus dem Fürstenhaus ausgestellt.
Die Schaumburger Tracht erlebte bis in die 1920er Jahre eine besondere Blütezeit. Die Bänder der Frauenmützen wurden breiter, die Stickereien prächtiger. Am auffälligsten war das Rot der langen Wollröcke, sie prägten das Bild der Schaumburg-Lippischen Dörfer bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Die Tracht symbolisierte Gemeinschaft und bäuerlichen Wohlstand. Volkskundler interessierten sich für die reich verzierten Trachtenteile. Über mehr als 100 Jahre entstand im Museum eine beachtliche Trachtensammlung.
Das Museumsgebäude selbst ist ein Exponat. Der 1564 erbaute Schaumburger Hof weist mit Utlucht und Renaissance-Verzierungen, einem alten Gewölbekeller und vor allem mit dem großen Kamin in der Eingangshalle weit zurück in die Bückeburger Stadtgeschichte. Zwar wurde die innere Struktur des Hauses mehrfach verändert, an einigen Stellen sind jedoch noch alte Bausubstanz und dekorative Wandbemalungen sichtbar. Das Gebäude mit Wirtschaftshof, Garten, Ställen und Nebengebäuden lag ursprünglich am Rande der Stadt.
Museum Bückeburg Lange Straße 22 31675 Bückeburg
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr
Telefon: 05722 / 4868 Fax: 05722 / 8906842 info@museum-bueckeburg.de
Museum Bückeburg Lange Straße 22 31675 Bückeburg
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 13.00 bis 17.00 Uhr
Telefon: 05722 / 4868 Fax: 05722 / 8906842 info@museum-bueckeburg.de
In seiner Ausstellung zeigt das Museum Objekte zur Bückeburger Stadtgeschichte und zur Geschichte und Kultur des ehemaligen Fürstentums Schaumburg-Lippe.  Die Tracht erscheint im Zusammenhang mit ländlichem Handwerk und bäuerlicher Lebensweise. Zu sehen sind weiterhin Fossilien, archäologische Funde, mittelalterliche Steinskulpturen aus alten Kirchen und verzierte Hausbalken. Neben Hof- und Militäruniformen sind Messinstrumente des Grafen Wilhelm, sowie Globen und Waffen aus dem Fürstenhaus ausgestellt.
Die Schaumburger Tracht erlebte bis in die 1920er Jahre eine besondere Blütezeit. Die Bänder der Frauenmützen wurden breiter, die Stickereien prächtiger. Am auffälligsten war das Rot der langen Wollröcke, sie prägten das Bild der Schaumburg-Lippischen Dörfer bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Die Tracht symbolisierte Gemeinschaft und bäuerlichen Wohlstand. Volkskundler interessierten sich für die reich verzierten Trachtenteile. Über mehr als 100 Jahre entstand im Museum eine beachtliche Trachtensammlung.
Das Museumsgebäude selbst ist ein Exponat. Der 1564 erbaute Schaumburger Hof weist mit Utlucht und Renaissance-Verzierungen, einem alten Gewölbekeller und vor allem mit dem großen Kamin in der Eingangshalle weit zurück in die Bückeburger Stadtgeschichte. Zwar wurde die innere Struktur des Hauses mehrfach verändert, an einigen Stellen sind jedoch noch alte Bausubstanz und dekorative Wandbemalungen sichtbar. Das Gebäude mit Wirtschaftshof, Garten, Ställen und Nebengebäuden lag ursprünglich am Rande der Stadt.
DIE AUSSTELLUNG